1. Einleitung
Die Faszination des Airsoft-Hobbys liegt in der einzigartigen Kombination von Fähigkeiten, Taktik und Teamarbeit in einer realistischen Simulation von militärischen Szenarien.
Für Neulinge kann der Einstieg in diese Welt jedoch herausfordernd sein. In diesem umfassenden Leitfaden werden wir alle für Einsteiger relevanten Aspekte beleuchten, um einen reibungslosen Start zu ermöglichen. Am einfachsten ist es natürlich, wenn einem das Hobby von Freunden gezeigt wird. Das war bei mir der Fall und hat den Einstieg deutlich einfacher gemacht. Falls du aber keinen direkten Kontakt in das Hobby hast, ist dieser Artikel genau richtig.
Ganz kurz zu mir selbst: Ich bin Jasper, der Gründer von Copper and Brass, und spiele seit rund 3 Jahren aktiv Airsoft.
Ich habe meine besten Freunde durch dieses Hobby kennengelernt und möchte dir mit diesen Beiträgen den Start in das Hobby so einfach wie möglich machen. Denn gerade am Anfang kann die Airsoft Welt ziemlich komplex und verwirrend sein. Das war auch der Grund, warum ich diesen Leitfaden überhaupt schreibe.
Es gibt nicht nur tausende verschiedene Airsoft Waffen, sondern auch drumherum viele Themen, die eigentlich gar nicht so kompliziert sind, wenn man erst einmal im Hobby angekommen ist.
In diesem Artikel werde ich weiterführende Themen verlinken. Diese Links sind dann blau hinterlegt und fett geschrieben. Klicke einfach auf den Link, um mehr über die Unterthemen zu erfahren. Der Copper and Brass Blog umfasst mittlerweile über 100 verschiedene Beiträge, sodass du dich sehr tief in die Materie einlesen kannst, wenn dich ein bestimmtes Thema näher interessieren.
Die zwei häufigsten Fragen vorab kurz geklärt:
- Tut Airsoft weh? Ja, Airsoft kann ein kurzzeitig weh tun. Stelle dir einen Treffer wie einen Fingerschnipser auf nackter Haut vor. Man merkt es, aber nach 3 bis 5 Sekunden ist das Gefühl auch wieder weg.
- Was ziehe ich zu meinem Airsoft Spiel an? T-Shirt und Hoodie + Jeans + feste Schuhe + Handschuhe + Vollgesichts-Maske (kannst du fast auf jedem Feld ausleihen).
A. Definition von Airsoft
Airsoft ist eine faszinierende Mischung aus strategischem Denken, spielerischen Fähigkeiten, Teamarbeit und eben einer realistischen Simulation von militärischen Szenarien.
Der Sport (ja, ich weiß, dass Airsoft bisher kein anerkannter Sport ist, aber ich sehe es für mich als Sport) nutzt detaillierte Nachbildungen von Kurz- und Langwaffen, um Spieler in unterhaltsame und spannende taktische Herausforderungen zu stürzen. Anders als bei Paintball setzen Airsoft-Spieler auf Präzision und Authentizität, was eine einzigartige Erfahrung schafft. Laser-Tag kommt dem ganzen auch sehr nah, allerdings bietet Airsoft ein genaueres und vor allem echtes Feedback über Treffer und ist dadurch deutlich realisitscher. Praktisch wie Call of Duty, aber man muss sich eben selbst bewegen.
Die realistische Nachbildung von Waffen und die Verwendung von Plastikkugeln als Munition verleihen dem Airsoft-Hobby eine besondere Atmosphäre. Wenn du das erste Mal auf ein Spielfeld ankommst, sieht vermutlich alles danach aus, als wäre gerade eine Spezialeinheit zum Training vor Ort.
Der Einstieg in das Airsoft-Hobby bietet nicht nur ein sportliches Erlebnis, sondern auch die Möglichkeit, Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu werden. Spieler, die auf dich beim ersten Spieltag noch völlig fremd wirken, können durch gemeinsame Erlebnisse deine besten Freunde werden. So war es bei mir und ich möchte diese Erfahrung nicht missen.
B. Faszination des Airsoft-Hobbys
C. Ziel dieses Artikels
Mein Einstieg in das Thema Airsoft hat eigentlich nur funktoniert, weil Freunde mir die ersten Schritte im Airsoft gezeigt haben hat und ich alle Fragen an ihn stellen konnte. Denn der Einstieg in das Thema / Hobby Airsoft kann ziemlich umfangreich und zuerst auch unüberschaubar wirken. Es stehen unzählige Waffe, ein breites Spektrum an möglicher Ausrüstung und verschiedene Spielfelder zur Auswahl. Soll ich mich einem Team anschließen, oder kann ich auch allein spielen? Bei der Beantwortung dieser Fragen, soll dir dieser Artikel helfen.
Das wichtigste vorab: Airsoft kann enorm Spaß machen aber auch manchmal frustierend sein. Probiere mindestens zwei Spieltage / Felder aus, bevor du dich diesem Hobby verschreibst.
Denn ob du eine großartige Zeit hast oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum Beispiel, wie die Stimmung bei einem Spieltag ist. Von den letzten 14 Spieltagen, die ich im letzten Jahr besucht habe, waren zwei wirklich merkwürdig. Woran es gelegen hat, kann ich nur vermuten. Vielleicht war es zu kalt / zu heiß oder die Spieler hatten zu lange nicht gespielt. Die Stimmung war angespannt und das Spiel für meinen Geschmack ein wenig zu ernst. Auch die Ausrüstung kann einen großen Einfluss auf dein Spielerlebnis haben. Ist dein Gesicht zum Beispiel nicht perfekt geschützt, können manche Spielsituationen wirklich schmerhaft sein.
Ich hatte bei meinem ersten Spieltag das Glück, dass ich bereits vorher einen erfahrenen Spieler, Hazel (@hazel.airsoft) über Instagram kannte. Es kann beim ersten Besuch eines Spielfeldes ziemlich einschüchternd sein, wenn man a) niemanden kennt und b) noch nie vorher Airsoft gespielt hat. Deshalb bin ich ein großer Fan davon, dass sich Neueinsteiger direkt erfahrenen Airsoftern anschließen. Nur so kann der Sport weiter wachsen.
Schreibe also vor deinem ersten Spieltag einfach jemanden an, der dich begleitet oder eh schon an diesem Tag auf dem Feld ist. Die Community mag von außen zwar erstmal einschüchternd aussehen, aber ich kenne keinen einzigen Spieler, der es ablehnen würde, dich auf dem Feld zu begleiten. Und wenn du auf Anhieb niemanden kennst, schreibe einfach das Feld selbst an, ob sie jemanden kennen, der dich am ersten Spieltag “an die Hand nimmt”. Es gibt so viele Spieler, die das gerne machen, um eben unser gemeinsames Hobby kontinuierlich zu stärken.
Der erfahrene Spieler kann beim ersten Spiel als dein Bodyguard und Tour-Guide fungieren. Denn sobald erstmal der Startschuss gefallen ist, nimmst du so viele Reize auf einmal wahr, dass dich das Spiel überfordern kann oder du nichtmal einen Hit wahrnimmst. Mach dir darüber keinen Kopf, das geht / ging jedem einzelnen von uns genau so. Glaub mir!
Die meisten Felder bieten auch Leih-Pakete an. Bei Mr. Airsoft in Lippstadt findest du zum Beispiel komplette Pakete mit DYE Voll-Gesichtsschutz und einer hochwertigen Leihwaffe. Damit kannst du erstmal schauen, ob dir Airsoft auch das erhoffte Spielerlebnis bietet.
Der erste und zweite Spieltag sind zwei völlig unterschiedliche Erlebnisse. Wenn du bereits einen groben Eindruck davon hast, was dich erwartet, kannst du das Spielgeschehen viel besser einschätzen und die Zeit auf dem Feld das erste Mal wirklich genießen. Airsoft ist für mich mittlerweile zu einer Art Entspanungsoase geworden, so wohl für ich mich auf dem Feld mit tollen Leuten!
Dieser Artikel wird dir dabei helfen, mit einem gewissen Überblick in das Hobby zu starten, damit du weißt, was dich erwartet 🙂
2. Grundlagen von Airsoft
Da sich dieser Artikel an Anfänger richtet, fangen wir ganz von vorne an. Auf diese Weise haben wir alle den gleichen Wissenstand und können darauf aufbauen!
A. Was ist Airsoft?
Airsoft ist eine sportliche, militärische Simulation, bei die Spieler mit Nachbildungen von echten Feuerwaffen, aufeinander schießen. Die “Munition” besteht aus 6mm großen Plastikkugeln. Das Spiel zeichnet sich durch taktisches Vorgehen, Teamarbeit, Fairness und die Einhaltung von Regeln aus.
B. Unterschiede zum Paintball
C. Ausrüstung im Überblick
Falls du alles beisammen hast: Perfekt! Um für einen Spieltag nichts zu vergessen, kannst du die Packliste von Hazel und mir nutzen! 🙂
3. Sicherheit im Airsoft
Wenn du bei YouTube nach Airsoft Videos schaust, wirst du mit Sicherheit auch solche finden, die Verletzungen zeigen. Sei nicht einer von den Personen, die leider in solchen Videos auftauchen. Es sollte immer das Ziel sein, ohne jegliche Verletzungen vom Spielfeld zu gehen.
Wenn du ein paar grundlegende Dinge beachtest, kannst du die größten Risiken sehr gut umgehen. Klar, man kann immer mal stoplern oder ausrutschen, aber die Grundlagen zur Sicherheit im Airsoft sorgen dafür, dass du dich nicht ernsthaft verletzen kannst.
A. Schutzkleidung und -ausrüstung
Das Wichtigste ist der Schutz deiner Augen. Ich würde jedem Einsteiger und wenn man mal ehrlich ist jedem Spieler generell zu einer Vollgesichtsmaske raten. Das muss nicht zu Anfang eine DYE i5 sein, aber DYE bietet auch günstige Modelle an. Oder du leihst dir eine Maske auf dem Feld.
Ich halte für das Spiel sehr wenig von Schutzbrillen. Denn egal, was die Brillen-Hersteller alles so versprechen: Wenn ich beim Briefing vor einem Spiel bei manchen Spielern seitlich in die Brille direkt auf das Auge schauen kann, kann den gleichen Weg auch eine BB finden! Wenn du beim Spiel dann rennst oder deine Wange auf den Schaft der Waffe legst, kann dieser kleine Spalt noch größer werden und das Risko eines Treffers nimmt noch weiter zu. Insofern: Don´t be stupid! Ich will damit keine Angst verbreiten, aber man hat eben nur zwei Augen, braucht beide davon und die sind leider recht empfindlich.
Manchmal bin ich auch so direkt und spreche Spieler auf dem Feld an, wenn ich ihr nacktes Auge durch einen Spalt sehen kann. Manchmal sieht man auch sehr “mutige” Spieler, die ihre Brille kurz abnehmen, um Kondenswasser oder Schmutz abzuwischen. Und wieder: Don´t be stupid. Wenn du etwas an deiner Brille oder Maske richtigen musst, mache das nur außerhalb des Feldes.
Schutz-Priorität Nr. 2 sollten deine Zähne sein. Eine BB kann problemlos einen Zahn abbrechen. Um hier Kosten und Ärger zu sparen, empfehle ich wieder entweder eine Full-Face-Mask oder aber zumindest eine Gittermaske für den Mund. Klar, jeder spielt für sich und darf sein eigenes Risiko definieren, aber Zähne sind einfach sehr teuer und mal wieder von der Natur einfach nicht für Airsoft ausgelegt.
Ansonsten kann ich dir als “Schutz-Luxus” Handschuhe wirklich empfehlen. Selbst mit Handschuhen können Treffer auf die Knöchel manchmal unangenehm und ein paar Tage später noch spürbar sein. Ich habe eine ganze Reihe an Handschuhen ausprobiert und bin bei diesen günstigen aber gut gepolsterten Handschuhen gelandet, die ich daher selbst im Shop anbiete.
Ich selbst schütze gerne noch meinen Nacken und meinen Hals. Dafür setzte ich unter der DYE Maske einen Cap mit dem Schirm nach hinten auf und trage meist Kleidung mit einem recht hohen Kragen. Entweder einen Hoodie, wenns warm ist oder einen Hoodie mit Windbreaker darüber, wenn es etwas kälter ist.
Wenn du dich für meine gesamte Ausrüstung genauer interessierst, findest du diese in meinem Loadout-Artikel im Detail erklärt.
B. Regeln und Etikette auf dem Spielfeld
Jedes Feld hat sein eigenes Regelwerk. Nimm dir die Zeit und lies es gründlich durch, bevor du das Spielfeld besuchst. Das Regelwerk sollte in den meisten Fällen sehr eindeutig verfasst sein und im Prinzip keine Frage ungeklärt lassen. Falls etwas doch unklar sein sollte, kannst du deine Fragen beim Briefing stellen. Dort wird in der Regel nochmal alles zusammengefasst.
Die Einhaltung von klaren Regeln und einer respektvollen Etikette ist entscheidend für ein sicheres und spaßiges Airsoft-Erlebnis auf dem Spielfeld. Treffer sollten sofort und ehrlich angezeigt werden, indem beispielsweise ein farbiges Tuch als “Kill-Rag” gezeigt wird. Oder man nutzt das universelle Handzeichen, indem man den Arm hoch nimmt und hit ruft. Hauptsache, man macht dem anderen deutlich, dass man getroffen wurde.
Das Überprüfen und Chronen der Waffen vor dem Spiel, um sicherzustellen, dass sie die Energie-Limits eingehalten werden, ist obligatorisch. Falls ein Feld zum Beispiel 1 Joule als Limit angibt, muss deine Waffe darunter liegen. Selbst 1,1 Joule sind dann zu viel. Wenn deine Waffe über ein Federwechsel-System verfügt, kannst du eine schwächere Feder einsetzen, um die Leistung zu reduzieren.
Kommunikation im Team ist von großer Bedeutung, um taktische Manöver abzustimmen und Missverständnisse zu vermeiden. Respekt gegenüber anderen Spielern, unabhängig von ihrer Erfahrung oder Ausrüstung, ist unerlässlich. Es sollte jedem klar sein, dass Beleidigungen, Auseianndersetzungen und Handgreiflichkeiten ein absolutes No-Go sind. Falls eine Situation schwierig wird, sprich die Spielleitung an, um Dinge zu klären. Du bist nicht allein und alle sorgen gemeinsam dafür, dass alle eine gute Zeit haben 🙂
Durch die Beachtung dieser Regeln und Etikette wird nicht nur die Sicherheit aller Spieler gewährleistet, sondern auch eine positive und faire Atmosphäre geschaffen, die das Airsoft-Spiel ausmachen.
C. Umgang mit Airsoft-Waffen
4. Airsoft-Waffen im Detail
“Airsoft: Die einzige Sportart, bei der man mehr Zeit mit dem Bewundern seiner Ausrüstung verbringt als mit dem tatsächlichen Spiel.” Jetzt kommt der spannende Teil: Die Waffen.
A. Arten von Airsoft-Waffen
Generell kann man das Thema in Lang- und Kurzwaffen unterteilen, oder in der Airsoft Sprache in Primary und Backup.
Langwaffen sind zum Beispiel die bekannten M4 / AR15, AK, G36, MP5 und weitere Modelle. Kurzwaffen wie Glocks, Hi-Capa und USP machen das Spektrum der Backups aus.
Exoten wie Schrotfliten, Scharfschützengewehre und Granatwerfer lassen wir einmal außen vor, da es als Einsteigern ratsam ist, sich erstmal mit den gängigen Modelle zu befassen. Du hast beim ersten Spiel schon genug zu tun, um nicht noch mit einem Zielfernrohr oder einer Pumpgun umgehen zu wollen.
Alle Airsoftwaffen funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Entweder durch das Aufziehen eines Koblens durch einen elektrischen Motor (AEG) oder durch das Freisetzen von Gas (GBB) wird eine BB mit (Luft- oder Gas) Druck aus dem Lauf befördert.
Für den Antrieb benötigst du also entweder einen Li-Po Akku oder Airsoft Gas.
B. Auswahl der ersten Airsoft-Waffe
Ich habe einen umfassenden Artikel zu meiner Empfehlung für eine erste Airsoft Waffe geschrieben, den du über diesen Link aufrufen kannst. Darin erfährst du alles zur G&G ARP556 als 0,5 Joule AEG, welches auch meine erste und wirklich extrem gern gespielte Waffe war / ist.
0,5 Joule deshalb, weil dieses Modelle in Deutschland ab 14 Jahren zugelassen sind. Du kannst damit also auf 0,5er Spieltagen oder sogar -Events Airsoft spielen! Die erfahrenen Spieler wissen aber auch, dass gerade auf kleinen Spielfeldern eine 0,5er absolut unterhaltsam und effektiv ist! Nur, weil es eben nicht 1,2 oder 1,6 Joule sind heißt das nicht, dass man damit nicht eine gute Zeit haben kann! Ich spiele sogar lieber mit meiner 0,5er Lang- und auch Kurzwaffe, weil diese leiser, angenehmer zu schießen und durch den Brust-Mode unterhaltsamer sind.
Was du als Einsteiger nicht unbedingt machen solltest ist ein Scharfschützengewehr zu kaufen. Das erfordert ein gewisses Verständnis für Spielsituationen und die Technik, was am Anfang eher zu Frust als Spielspaß führen könnte.
Wenn ich heute noch einmal mit Airsoft Anfangen sollte, wäre das meine Top 3 Langwaffen.
Nummer 1: G&G ARP 556 3.0 als AEG (unter 0,5 Joule)
Sehr leicht (in dem Setup gerade ca. 2.200 Gramm), kompaket und damit perfekte für enge Spielfelder wie Mr. Airsoft. Gerade der Burst Mode ist sehr unterhaltsam 🙂
Nummer 2: HK416 A5 Sportsline (Umarex / CYMA)
Diese Modell bietet mehr Realismus als die ARP 556 und kann zwischen 1 und 1,5 Joule gespielt werden, indem man verschiedene Federn nutzt. Ein umfangreicher Artikel zum HK416 Sportsline ist hier zu finden. Diese S-AEG ist günstig, aber gut!
Nummer 3: Begadi Arcturus SBR mit Brushless Motor
Wenn du direkt etwas haben willst, das auf meiner Sicht gerade “Peak Airsoft” verkörpert, findest du in diesem Beitrag alle Infos dazu.
Nummer 4 (Bonus): Begadi Sport PD90 / P90
Meine P90 zeigt einfach zu gut, was das Airsoft Hobby ausmacht, als dass ich sie hier unerwähnt lassen könnte 😉 Denn Airsoft ist auch Individualität und manchmal auch “Kunst” 😉 An dem Modell habe ich meinen ersten Airsoft Paintjob ausprobiert.
Meine Top 3 Kurzwaffen sind ebenfalls das Ergebnis aus sehr vielen Stunden auf dem Feld, in denen ich die Vorteile dieser Kandidaten zu schätzen gelernt habe:
Nummer 1: Glock 45 (die schwarze Glock 19X)
Auch wenn Glocks jetzt nicht durch Design und Innovation glänzen, sind es absolut zuverlässige und solide Backups. In einem Langzeittest zur 19X und Glock 45 habe ich geschaut, wie es den Modellen nach mehreren tausenden Schuss geht.
Nummer 2: CYMA .131 AEP mit Begadi Core
Ebenfalls mit 0,5 Joule und elektrisch angetrieben, ist dieser “Elektrotacker” eine gern gewählte Backup für mich. Gerade bei Partyspielen wie Trouble in Terrorist Town macht es einfach Spaß, wenn die Waffe auch bei niedrigen Temperaturen tadellos läuft und man sich über Gas und ausreichend BBs keine Gedanken machen muss.
Nummer 3: TP22
Früher oder später wirst du beim Airsoft zwangläufig über Novritsch Waffen stolpern. Keine Sorge: Das ist ok und weniger schlimm, als es erfahrene Spieler durchklingen lassen 😉 Der große Vorteil davon liegt für mich klar auf der Hand: Du kommst einfach und direkt alle möglichen Ersatzteile. Kein langes Suche oder Import aus Fernost, falls mal eine Schraube verlorgen geht oder ein Ersatzteil bestellt werden muss.
Nummer 4 (Bonus, damit du es gesehen hast): Hi-Capa 5.1 Split Slide von Vorsk
Hi-Capa Pistolen gehören zu den beliebtesten Airsoft Waffen. Hier ein etwas besonderes Modell mit Split Slide und Red Dot. Diese Modelle sind modernen 2011 Kurzwaffen nachempfunden und bieten ebenfalls eine Menge an Umbau-Potenzial durch unzählige Ersatz- und Tuning-Teile.
Ich könnte vermutlich jetzt alle knapp 30 Waffen vorstellen, die in den letzten Jahre hier im Büro hängen oder standen, aber du siehst schon: Die Auswahl ist riesig und jeder kann seinen eigenen Stil finden.
C. Pflege und Wartung der Waffen
Anfangs musst du dich nicht wirklich viel um deine Waffen kümmern. Sorge einfach dafür, dass kein Dreck in den Lauf gelangt und die Waffe nicht zu viel Kontakt mit Wasser und Feuchtigkeit bekommt. Solltest du deine Backup doch einmal reinigen und fetten wollen, habe ich dazu eine Video-Anleitung anhand der Glocks erstellt.
Wenn du bei (S)AEG Langwaffen gelegentlicht den Lauf reinigst, solltest du für 30.00 bis 50.000 Schuss keinerlei Probleme haben. Zu diesem Zeitpunkt wirst du aber genügend Leute kennengelernt und befreundet haben, die sich mit dem Thema sehr gut auskennen und dir gerne dabei helfen, deine Airsofts zu optimieren und zu warten.
5. Spielfelder und Spielmodi
Airsoft lebt durch Abwechslung. Klar kannst du immer zum gleichen Feld fahren und die gleichen Leute treffen. Du wirst davon aber nach 5 bis 10 Besuchen das meiste in und auswendig kennen. Daher ist Abwechslung gefragt und das bieten dir verschiedene Felder und Spielmodi.
A. Verschiedene Arten von Spielfeldern
Airsoft wird auf ganz unterschiedlichen Spielfeldern gespielt, die das Spielerlebnis stark beeinflussen. Klassisch sind Outdoor-Felder wie Wälder oder ehemalige Militäranlagen, wo Deckung, Tarnung und Orientierung eine große Rolle spielen. Daneben gibt es Indoor- oder CQB-Felder, etwa Hallen oder ehemalige Anlagen, in denen es schneller, enger und taktischer zugeht. Für Anfänger lohnt es sich, beide Varianten auszuprobieren, um herauszufinden, was mehr Spaß macht.
B. Beliebte Spielmodi im Airsoft
Es gibt viele Spielmodi (einzahl: Modus, Mehrzahl: Modi), die je nach Feld und Veranstalter variieren. Sehr verbreitet ist Team Deathmatch, bei dem zwei Teams gegeneinander antreten. Ebenfalls beliebt sind Capture the Flag oder Domination, bei denen Ziele erobert oder gehalten werden müssen. Für Einsteiger sind klare, einfache Modi ideal, da man schnell versteht, worum es geht, und sich besser auf Bewegung und Teamplay konzentrieren kann. Buche für deinen ersten Spieltag am besten kein Airsoft Event, sondern eher einen Casual Spieltag, wo du selbst entscheiden kannst, wie sehr du dich ins Spiel einbringen möchtest.
C. Strategien und Taktiken für Anfänger
Gerade am Anfang ist weniger oft mehr. Statt hektisch über das Feld zu laufen, hilft es, ruhig zu bleiben, Deckung zu nutzen und das Umfeld zu beobachten. Kommunikation im Team ist extrem wichtig, selbst einfache Zurufe können den Unterschied machen. Anfänger profitieren außerdem davon, erfahrenen Spielern zu folgen, um Spielweise, Positionierung und sinnvolle Bewegungen besser zu verstehen. Da wären wir also wieder beim Buddy-Prinzip vom Anfang 🙂
6. Fortgeschrittene Tipps
Airsoft wird mit der Zeit immer komplexer! Das ist aber auch der große Vorteil dieses Hobbies. Was am Anfang eher verwirrend und zu kompliziert wirkt bietet dir später die Chance, noch tiefer ins Hobby einzusteigen. Erst nach Jahren wirst du alles verstanden, durchblickt und verinnerlicht haben. Das macht unseren Sport aus!
A. Teamarbeit und Kommunikation
Mit zunehmender Erfahrung wird Teamarbeit immer wichtiger. Absprachen vor dem Spiel, klare Rollenverteilungen und kurze, präzise Kommunikation während der Runde erhöhen die Erfolgschancen enorm. Wer Gegnerpositionen oder Bewegungen weitergibt, hilft nicht nur sich selbst, sondern dem gesamten Team. Gute Kommunikation schafft außerdem Vertrauen und macht das Spiel insgesamt taktischer und spannender.
B. Weiterführende Techniken
Fortgeschrittene Spieler beschäftigen sich stärker mit Bewegung, Timing und Positionierung. Dazu gehören das saubere Nutzen von Deckung, kontrollierte Vorstöße und das Zusammenspiel mit Mitspielern beim Flanken oder Absichern. Auch der Umgang mit der eigenen Ausrüstung wird wichtiger, etwa effizientes Nachladen oder das Anpassen der Spielweise an unterschiedliche Spielfelder. Viele dieser Techniken entwickeln sich mit der Zeit ganz automatisch durch Erfahrung. Auch Training zu Hause kann enorm helfen. Ich habe in den eigenen vier Wänden vemutlich doppelt so viel Zeit mit Airsoft verbracht wie auf dem Feld. Einfach, um Abläufe zu perfektionieren und den Umgang zu trainieren. Wenn ich ehrlich bin, macht mir das Training fast genauso viel Spaß wie gegen andere zu spielen.
C. Veranstaltungen und Turniere
Neben normalen Spieltagen gibt es spezielle Airsoft-Veranstaltungen und Turniere, bei denen der gemeinschaftliche Aspekt stärker im Vordergrund steht. Diese Events bieten oft größere Spielfelder, längere Spielzeiten und klar strukturierte Szenarien. Für interessierte Spieler sind solche Veranstaltungen eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen, die eigenen Fähigkeiten zu testen und das Hobby auf einem intensiveren Niveau zu erleben. Das bekannteste Event ist vermutlich die Dark Emergency, auf der sich tausende (!) Spieler einmal im Jahr versammeln.
7. Erfahrungen teilen
Airsoft lebt davon, dass man gemeinsam das Hobby ausübt. Der Austausch ist wichtig, um a) motoviert dabei zu bleiben und b) mit dem Sport zu wachsen.
A. Blogs und Foren
Blogs und Foren sind eine gute Anlaufstelle, um Erfahrungen rund um das Airsoft-Hobby auszutauschen. Hier werden Ausrüstung, Spielfelder und Spielweisen diskutiert, aber auch Tipps für Einsteiger gegeben. Wer selbst aktiv schreibt oder mitliest, profitiert vom Wissen anderer Spieler und bekommt oft hilfreiche Antworten auf Fragen, die im Spielbetrieb nicht immer geklärt werden können.
Neben dem Copper and Brass Blog kann ich diesen AirsoftMilSim News sehr empfehlen: Hier geht es zur Seite.
Was den Austausch untereinander angeht, kann ich das Airsoftverzeichnis empfehlen: Hier geht es zum Verzeichnis.
B. Soziale Medien und Communities
In sozialen Netzwerken haben sich viele Airsoft-Communities gebildet, in denen Spieltage, Bilder und Videos geteilt werden. Leider ist das Thema Airsoft aber auf der Shadow-Ban Liste gelandet, sodass diese Communities nicht mehr über die normalen Suche zu finden sind. Aber sobald du dich mit 5 bis 10 Spielern vernetzt hast, siehst du auch dort entsprechende Inhalte.
C. Wichtige Events und Treffpunkte
Neben regelmäßigen Spieltagen gibt es auch größere Events und Treffpunkte, die für viele Spieler eine besondere Bedeutung haben. Dazu zählen Messen wie die IWA, organisierte MilSim-Events oder offene Spieltage bekannter Spielfelder. Solche Treffen fördern den persönlichen Austausch, stärken die Community und machen das Hobby über das eigentliche Spiel hinaus erlebbar. Du ahnst nicht, wie viel man aus einem gemeinsamen Restaurantbesuch mit einem Team ziehen kann!
8. Fazit
Ich weiß, das war jetzt sehr viel Inhalt auf einmal, aber ich hoffe, dass ich dir damit den Einstieg in das Airsoft Hobby erleichtern kann. Wenn du fragen hast, schreib mir gern auf Instagram oder einfach per Mail.
A. Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
Der Einstieg ins Airsoft-Hobby bietet viele Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen und Teil einer aktiven Community zu werden. Unterschiedliche Spielfelder, abwechslungsreiche Spielmodi und klare Sicherheitsregeln sorgen für ein vielseitiges Spielerlebnis. Gerade für Anfänger ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen, Erfahrungen zu sammeln und Schritt für Schritt dazuzulernen. Wenn du dir unsicher bist, schnapp dir einen Airsoft Buddy! 🙂
B. Ermutigung für den Einstieg in die Airsoft-Community
Niemand muss Profi sein, um mit Airsoft anzufangen. Die meisten Spieler erinnern sich gut an ihre eigenen Anfänge und helfen Neulingen daher gerne weiter. Wer offen auf andere zugeht, Fragen stellt und respektvoll spielt, wird schnell Anschluss finden. Airsoft lebt vom gemeinsamen Erlebnis, nicht vom Leistungsdruck.
C. Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Hobby
Das Airsoft-Hobby entwickelt sich stetig weiter, sei es durch neue Spielformate, hochwertigere Ausrüstung oder größere bzw. besser organisierte Events. Für Spieler bedeutet das mehr Abwechslung, bessere Strukturen und viele neue Möglichkeiten, das Hobby langfristig auszuleben.
Ich persönlich hoffe, das sich Spielmodi wie Trouble in Terrorist Town oder die 1v1 Spiele verbreiten. Es muss nicht immer Team Deathmatch sein. Gerade erfahrere Spieler haben mir immer wieder das Feedback vermittelt, dass auch mal witzige oder sehr schnelle Modi neuen Spaß bringen! Insofern wünsche ich dir schon jetzt viel Freude auf dem Feld und danke dir fürs Lesen dieses Artikels! 🙂
9. Airsoft Lexikon und FAQ
AEG: Airsoft Electric Gun. AEGs sind ab 14 zugelassen. S-AEGs, bei denen die Geschoss-Energie über 0,5 Joule liegt, sind ab 18 zu bekommen.
Barrel: (inner + outer): Der Innenlauf (inner barrel) verläuft im Außenlauf. Der Innenlauf hat einen Durchmesser von 6,01 bis 6,08mm. Den Außenlauf siehst du auf dem Bild, den Innenlauf zeige ich dir später.
C-Rate: AEGs laufen mit einem LiPo Akku. 11,1V beschreibt die Spannung, die C-Rate gibt an, wie hoch der Entladestrom sein kann. Die Kapazität wird in Milliamperestunden angegeben. Die Elektronik der ARP556 verträgt bis zu 25C. Im Paket ist aber ein Akku enthalten, der für einen normalen Spieltag absolut ausreichen sollte. Falls du besonders viel schießt, kaufe einfach einen zweiten Akku dazu, dann kannst du in der Mittagspause eben den LiPo tauschen und hast wieder volle Kapazität. Zum Verbrauch werde ich weiter unten noch mehr schreiben.
ETU / Mosfet: Die Electronic Trigger Unit erfasst durch einen Mikroschalter, dass du den Abzug betätigst. Einfache oder ältere Systeme hatten hier noch physische Schalter, die allerdings mit der Zeit abnutzen können. Das Mosfet sorgt dafür, dass die Waffe immer einen voller Schuss-Zyklus durchläuft (verhindert den so genannten Gear Jam, sprich dass sich die Zahnräder des Antriebs verhaken) und überwacht den Zustand des Akkus, um unter anderem einen zu tiefe Entladung zu verhindern.
Feuerrate (rate of fire): AEGs haben durch ihre geringere Energie den Vorteil, dass sie auch in Deutschland vollautomatisch schießen dürfen. Wie viele BBs dabei pro Sekunde dabei verschossen werden, zeigt die rate of fire (ROF) an. S-AEGs, die über 0,5 Joule haben, dürfen nur semiautomatisch schießen. Die ARP556 hat das sehr praktische und recht unterhaltsame Feature, dass du Burst-Fire einstellen kannst. Betätige dafür den Abzug in der Semi-Position des Feuerwahlhebels für rund 3 – 5 Sekunden, bis das Mosfet einmal piept. Wenn du den Feuerwahlhebel dann auf Full-Auto stellst, kannst du 3 BBs mit hoher Kadenz schießen, indem du einmal den Abzug betätigst.
Gears: (S-)AEGs haben 4 Gears, sprich Zahnräder. Eins ist direkt am Motor verbaut, drei weitere arbeiten in der Gearbox zusammen, um mit der Energie des Motors einen Kolben (Piston) aufzuziehen, der dann im Zylinder nach vorne schnellt. Dadurch wird ein Luftdruck aufgebaut, der die BBs durch den Lauf befördert. Technisch reicht das erst einmal aus, wenn du mehr darüber wissen willst, kannst ich dir die YouTube Videos von Reapers Airsoft sehr ans Herz legen. Dort habe ich durch unzählige Stunden an Detailaufnahmen auch verstanden, wie alle Teile miteinander funktonieren. Wenn du Freude an Technik hast, bist du hier genau richtig!
HopUp: Sagt dir der Magnus-Effekt etwas? Wenn nicht, kein Problem! Der Effekt sorgt dafür, dass runde Objekte, die einen Spin bekommen, sich in die Richtung bewegen. Wenn eine BB also einen Backspin bekommt, fliegt sie in genau diese Richtung. Das ist auch der klare Vorteil bei Airsoft gegenüber Paintball. Dort werden die Paintballs beschleunigt, aber nicht in Rotation gebracht. Beim Airsoft sorgt das HopUp dafür, dass die BB, bevor sie in den Lauf gelangt, an einer obenliegenden Gummi-Fläche vorbeigedrückt wird. Dadurch bekommt sie Backspin und bewegt sich mit diesem Spin nach oben, sobald sie den Lauf verlässt.
Das HopUp wird dabei genau so eingestellt, dass sich der Backspin, welche die BB nach oben treibt und die Gravitation, die die BB nach unten zieht, praktisch ausgleichen. Damit erreichst du also nicht nur eine präzise Flugbahn, sondern auch deutlich mehr Reichweite. Das HopUp der ARP66 stelle ich unten noch genauer vor. Es geht mir nur darum, dass du das Prinzip verstanden hast, da sich um das Thema viele Mythen drehen.
Li-Po Akku: Lithium-Polymer-Akkus sind im Airsoft-Sports eine beliebte Energiequelle für elektrisch betriebene Airsoft-Waffen. Im Vergleich zu ihren Vorgängern, den NiMH-Akkus, bieten Li-Po-Akkus eine höhere Energiedichte, was bedeutet, dass sie mehr Leistung in einem kompakteren Format bieten können. Dadurch lassen sich kleinere und leichtere Akkus realisieren. Damit passen auch Akkus mit hoher Kapazität in eine Buffertube. Es ist wichtig, Li-Po-Akkus sachgemäß zu behandeln. Überladung, Tiefentladung oder mechanische Einflüsse können zu Beschädigungen führen.
Magazin: Im Lieferumfang der ARP556 ist ein High-Cap Magazin enthalten. Hier füllst du rund 300 BBs durch eine kleine Klappe in das Magazin und dreht unten an einem Rad, welches BBs in einen Feeding-Kanal drückt. Es gibt aber auch Mid-Cap Magazine, die zwar weniger BBs halten können, dafür aber allein mit Federdruck funktionieren. Vorteil davon: Sie sind lautlos und müssen nicht nach 50 Schuss wieder aufgezogen werden.
Mündungsfeuerdämpfer: Die ARP556 kommt mit einem recht großen Mündungsfeuerdämpfer. Dieser verstärkt das Schussgeräusch und “ploppt” durch die Luft, die durch den Lauf entweicht beim Schuss. Der Mündungsfeuerdämpfer kann über das 14mm Negativgewinde aber auch abgeschraubt und durch einen Schalldämpfer oder Tracer ersetzt werden.
Optik: Damit du einfacher zielen kannst, empfiehlt sich eine Optik für deine Waffe. Red Dots sind dabei für den Anfang die erste Wahl. Solange du das Red Dot in dein Sichtfeld bringst, kannst du beide Augen offen lassen und ein kleiner roter Punkt legt sich über dein Ziel. Das ist die einfachste Art der Visierung. Kimme und Korn sind deutlich umständlicher und wie du später sehen wirst, sind das zwei Dinge, die direkt von mir abmontiert werden, weil sie eben keinerlei nutzen haben, sobald du ein Red Dot montierst.
Tracer: Der Tracer selbst wird auf den Outer Barrel geschraubt. Ich spiele ausschließlich mit Tracer. Meistens ist meiner in einem Schalldämpfer “versteckt”. Der Tracer sorgt dafür, dass Tracer BBs, die mit einer hauchdünnen Schicht Phosphor überzogen sind, durch eine Lichtschranke erkannt und kurz mit einem UV-Licht Blitz aufgeladen werden. Dadurch leuchten sie beim Verlassen des Tracers grünlich und man kann ihre Flugbahn durch eine Leuchtspur verfolgen. Das hilft am Anfang enorm, um überhaupt einschätzen zu können, wohin man schießt.
Trigger: Der Abzug betätigt einen Mikroschalter. Soweit wissen wir das schon. Der Weg ist aber gerade bei der ARP556 angenehm kurz und der Rückstellweg ebenso. Damit lässt sich also schnell und fein triggern.














